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Merkblatt für betroffene Bürger über Maßnahmen des Gesundheitsschutzes in einer brandgeschädigten Wohnung |
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Durch Brände können verschiedene Gefahrstoffe freigesetzt werden. Deren Menge und gesundheitliche Gefährlichkeit ist abhängig von verschiedenen Bedingungen des Brandes, besonders von der Art und Menge der verbrannten Stoffe , vom Brandverlauf, der Brandtemperatur und der Sauerstoffzufuhr.
Insbesondere sind Schadstoffe zu erwarten wenn größere Mengen Kunststoffe ( PVC ,
Fernsehgeräte, Computer u.ä. ) dem Brand ausgesetzt waren.Ein Teil der freigesetzten Schadstoffe wird mit dem Rauch fortgetragen und schlägt sich
in der Umgebung der Brandstelle nieder. Ein weiterer Teil der Schadstoffe verbleibt an der Brandstelle.Die zumeist schwerflüchtigen Schadstoffe , die an der "kalten Brandstelle" verbleiben,
sind an feste Partikel, wie Ruß und Staub, gebunden. Sie sind also nicht vorrangig in der Raumluft vorhanden. Sie sind in den Rußablagerungen und in verschmorten und verkohlten Brandresten zu finden.Die betroffenen Bürger sollten Reinigungs- und Aufräumarbeiten möglichst nicht selbst vornehmen, sondern von einer Reinigungsfirma durchführen lassen, die über sachkundiges Personal zur Brandschadensanierung verfügt. Beim Vorliegen eines entsprechenden Versicherungsabschlusses übernimmt die Versicherung die Reinigungs- und Sanierungskosten . Erkundigen sie sich hierzu bei Ihrer Versicherung.
Wenn Sie in einer brandgeschädigten Wohnung die Reinigungs- oder Aufräumarbeiten
selbst durchführen möchten bzw. müssen, ist zu empfehlen :
nicht direkt nach dem
Schadensereignis die Wohnung betreten, die
Schadstoffkonzentration ist kurz nach dem Brand besonders
hoch
tragen Sie Schutzkleidung, die sie nach den Reinigungsarbeiten entsorgen
können,
tragen sie unbedingt einen Nasen- und Mundschutz
gung