Chronik der Feuerwehr Velten
1986:
Die AG „Junge Brandschutzhelfer“ wird gegründet.
1987:
Die Feuerwehr Velten besteht 100 Jahre. Sie hat 59 Mitglieder, davon 16
Frauen. Es bestehen zwei AG „Junge Brandschutzhelfer“ mit 22 Kindern. Die
Wehr erhält ein neues LF 16 W 50. Ein LF 16 S 4000 geht „in Rente“. Man rückte
zu 25 Hilfeleistungen und 34 Bränden aus. Allein bei 5 Bränden entstand ein
Gesamtschaden von 375.000 M. Die Ausrückzeit beträt im Schnitt 3 – 4 Minuten
(auch wie heute). Am 10.10.87 erhält die Wehr den Titel „Vorbildliche
Freiwillige Feuerwehr“.
1988:
Da Velten über 10.000 Einwohner hat, wird die Sollstärke der Wehr auf
100 Mitglieder festgesetzt. Man hofft, die Stärke auf wenigstens 80 steigern zu
können. Das Gerätehaus soll einen Anbau und einen Schornstein für die Heizung
erhalten.
1990:
Das letzte LF16 S 4000 geht in den „Ruhestand“.
1991:
Im Zusammenhang mit dem Neubau-Gutachten entstehen die letzten Bilder des
(jetzt alten) Depots (Bild 4).
1993:
Die Wehr hat nur noch 38 Aktive, davon sechs Frauen. In der
Jugendfeuerwehr sind 11 Kinder zwischen 8 und 10 Jahren, 24 Kinder zwischen 11
und 14 Jahren. Es gibt 107 Einsätze. Es stehen ein TLF 16 MAN, ein LF 16 W 50,
ein KLF B 1000 und das Traditionsfahrzeug LF16 S 4000 „im Stall“.
1994:
Das neue Feuerwehrdepot ist fertiggestellt. Die erste Gründung eines
Feuerwehrvereins verläuft im Sande.
1995:
Waren die Einsatzzahlen 92 – 94 fast gleichbleibend (115, 103, 109),
steigerte sich das Einsatzaufkommen in 1995 um 46% (159).
1996:
Die Zahl der Aktiven sinkt auf 29, davon zwei Frauen. Das
Durchschnittsalter liegt bei 20 Jahren (!). Der Fuhrpark besteht aus einem TLF
16/25 MB (Bj. 96), einer DLK 18/12 MB (Bj. 95) und einem LF 16/6 W50 L (Bj. 87).
Die Wehr wird zu 193 Einsätzen gerufen, davon zu 97 Bränden. Durchschnittlich
sind jeweils acht Mann im Einsatz (wie 1949).
1997:
Die Jugendfeuerwehr besteht aus 32 Mitgliedern. Die gefahrenen Einsätze
steigen auf 325, 1995/96 +21%, 1996/97 +61%. Der Fuhrpark wird durch einen ELW
MB 210 D (Bj. 92) ergänzt. An der linken Grundstückseite wird eine
provisorische Einfahrt angelegt, um das Unfallrisiko zu minimieren. Die Sozialräume
im OG werden renoviert, der Schulungsraum erhält neues Mobiliar (siehe 1952).
Erstmals ist zum Dienst ein warmes Essen gewährleistet. Die Atemschutzwerkstatt
wird ausgebaut.
1998:
Aktiven Dienst versehen jetzt wieder 43 Männer und zwei Frauen. Das
Durchschnittsalter steigt auf 24 Jahre. Jedes Mitglied der Wehr hat rund 290
Stunden auf der Wache oder im Einsatz verbracht. Das LF 16/6 (Bj. 87) wird durch
ein LF 16/12 MB (Bj. 98) ersetzt. Auf dem Außengelände wird eine Freizeitfläche
geschaffen. Die Fahrzeughallen erhalten die beim Neubau vergessene
Abgas-Absauganlage.
1999:
Die Beseitigung von Ölspuren wird zur Lieblingsbeschäftigung der
Kameraden: Bei 43 Ölspuren legten sie fast 28 km zurück ... Kilometergeld gab
es nicht. Es kommt ein MTW VW LT 28 (Bj. 99) und ein GW Dekon MAN (Bj. 99)
hinzu. Für die Jugendfeuerwehr wird ein eigenes Büro eingerichtet.